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Nachweis von GVO in Lebensmitteln

Die Nachweismethoden basieren auf dem direkten Nachweis der gentechnischen Veränderung im Pflanzengenom mittels Polymerase-Kettenreaktion (PCR).

Um den Erfordernissen des Urteils des Europäischen Gerichtshofes vom 06.09.2011 gerecht zu werden, bieten wir ein Screening auf GVO an, das speziell auf die Untersuchung von Pollen in Honig abgestimmt ist.

Urteil zu GVO in Honig
Gemäß dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes vom 06.09.2011 (C-442/09) fallen Honige und Nahrungsergänzungsmittel, die Pollen gentechnisch veränderter Organismen (GVO) enthalten, unter den Geltungsbereich der entsprechenden Zulassungsrichtlinien für Lebensmittel, die "aus GVO hergestellt" wurden (Verordnung EG-Nr. 1829/2003). Diese Produkte sind demnach nur verkehrsfähig, wenn eine Lebensmittel-Zulassung für den jeweiligen GVO vorliegt und unterliegen somit den entsprechenden Kennzeichnungspflichten. Finden sich bei Honig-Analysen Pollen von GVO, die für Lebensmittel nicht zugelassen sind, so sind solche Honige und Nahrungsergänzungsmittel ab sofort nicht mehr verkehrsfähig. Dies gilt vor allem für Pollen aus bislang für Lebensmittel nicht relevanten Pflanzen. Dazu gehören z.B. gentechnisch veränderte Baumwollsorten, deren Pollen durch die Bienen in den Honig gelangen.